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Wohntrend Urban Jungle

In der warmen Jahreszeit verwandeln viele Mitteleuropäer ihre Gärten, Terrassen oder Balkone in naturnahe Wohnzimmer. Genau umgekehrt machen es die Anhänger des neuen Wohntrends „Urban Jungle“. Sie holen sich möglichst viel exotische Natur in die Innenräume ihrer Wohnungen. Nicht nur das Wohnzimmer, auch Küche, Bad und Schlafzimmer werden bei dem Einrichtungsthema „Großstadtdschungel“ neu gestaltet. Nach vorn heraus die Aussicht auf die Skyline einer angesagten Großstadt erleben und nach hinten der weite Blick über die üppig grünen Baumkronen des tropischen Regenwalds genießen, würde Dir das gefallen? Wenn das Leben in Deinen Träumen nicht nur städtische, sondern auch exotisch-natürliche Formen annimmt, ist „Urban Jungle“ Dein Wohnstil.

Die Voraussetzungen

Der ideale Ort, um den „Urban Jungle“-Stil auszuleben ist selbstverständlich die ideale Wohnung. Fenster zum Süden, Osten, Norden stellen die idealen Lichtverhältnisse für verschiedene Pflanzen dar. Sind die Wohnräume hell und luftig, fühlen sich Grünpflanzen ebenso wie Menschen einfach wohl. Weil allerdings nur wenige von uns tatsächlich in diesen schicken Lofts mit Atelier-Fenstern leben, die wir aus den Hochglanz-Einrichtungsmagazinen kennen, ist es eine gute Nachricht, dass auch aus weniger idealen Wohnungen ein schöner Urban Jungle werden kann. Wenn es um Pflanzen geht, ist Licht ein wichtiges Thema. Also sollte sich jeder Dschungelfreund vor dem Beginn seiner Einrichtungsplanung Gedanken darüber machen, was er den Pflanzen zu bieten hat. Im Ernstfall einer wirklich dunklen Wohnung bleibt der Griff zur Textilpflanze. Künstliche Pflanzen werden heute in sehr hochwertiger Form hergestellt und sind von echten Exoten kaum noch zu unterscheiden.

Der Aufwand

Einen Wohnbereich zum „Urban Jungle“ zu machen, ist zunächst einmal mit verhältnismäßig wenig Aufwand möglich. Gefällt der neue Wohnstil, kann die Grundidee Stück für Stück weiter umgesetzt werden. Für den Anfang reichen weiße Wände aus, die als Hintergrund für grüne Pflanzen und als Präsentationsfläche für feine Bilder und Kunstdrucke mit Blattmotiven dienen. Dezent unterstrichen wird die Neigung zum natürlichen Wohnen im Urban Jungle durch farbliche Gestaltung der Wände in zarten Sonnentönen oder in verschiedenen Grünschattierungen. Für mutigere Natur- und Dschungelfreunde gibt es Tapeten mit feinen Palmenmustern oder anderen Blattmotiven. Schließlich kann auch eine Fototapete mit eingearbeitet werden.
Wenn Du Dich bereits entschlossen hast, den Urban Jungle in Deine Wohnräume zu lassen, kannst Du auch Deinen Fußboden mit natürlichen Materialien entsprechend bearbeiten. Neben klassischem Holz haben sich Fußbodenbeläge aus Kork dabei sehr bewährt.

Den eigenen Spieltrieb ausleben

Schöne exotische, aber auch altbekannte Grünpflanzen für den Innenbereich zeigen jedem Besucher, dass Du Dich dem gepflegten Großstadtdschungel als Wohnstil zugewandt hast. Eine der großen Stärken des „Urban Jungle“-Stils ist die Vielzahl fantasievoller Details, bei deren Auswahl Du Deine Kreativität so richtig ausleben kannst. Die Details machen aus einem „Leben mit Pflanzen“ ein Leben im „Urban Jungle“. Den „urbanen“ großstädtischen Touch geben betont sachliche, auf ihre praktische Funktionalität reduzierte Möbel. Ein moderner, technisch ausgestatteter Wellnessstuhl wird zum Mittelpunkt einer grünen Insel. Die Küche verzichtet auf Landhaus-Charme und präsentiert sich als Funktionsraum, der allerdings von grünen Pflanzen erobert worden ist. Auch vor dem Badezimmer machen Pflanzen und mit Blatt- oder Palmwedelmustern dekorierte Gebrauchsgegenstände nicht Halt.

Die verrückten Sachen

In mancher „Urban Jungle“-Wohnung kann man seltsame Beobachtungen machen. Hier steht ein mit Pflanzenranken dekoriertes Fahrrad in der Wohnung. Dort hängen Blumentöpfe mit Grünpflanzen kopfüber von der Decke. Im Badezimmer dreht sich die Zahnpastatube um das Rückgrat eines bunten Kunststofffisches. Zwischen Grünpflanzen und graphischen Darstellungen von Grünpflanzen auf Papier, Leinwand oder Kissenbezügen schaut ein blau lackierter, alter Briefkasten hervor, der an die Zivilisation erinnert, die in kreativer Spannung zum Dschungelthema steht.
Bei der Deckenbeleuchtung greifen kreative Urban Jungle Gestalter gerne zur besonders schlichten Variante. Raffinierte Kreationen sehen für den Betrachter einfach wie Glühbirnen aus, die in eine Fassung geschraubt wurden, wie man es von Wohnungen während der Renovierungsphase kennt.

Wohnaccessories – Trends und Ideen

Accessoires für die Wohnung gehören dazu, damit wir uns in unserem Heim auch wirklich wie zuhause fühlen. Dabei ist als Trend nach den wilden 90er Jahren und ihrem Hang zum wilden, individuellen und futuristischen Design eine gewisse Back-to-the-Roots-Stimmung zu beobachten.

Inmitten einer zunehmend als unberechenbar und riskant wahrgenommenen Umgebung ist ein gesellschaftlicher Wertewandel hin zu Werten um Beständigkeit und Verläßlichkeit wahrzunehmen, der sich in dem Wohnungsdesign als Hang zum Natürlichen widerspiegelt und mit einer gewissen Retro-Note versehen ist. Die Wohnungen werden wieder fleißig mit Kakteen und anderen Pflanzen geschmückt, während farblich natürliche und unaufdringliche Farben wie z. B. Terrakotta dominieren.

Hang zum Natürlichen

Nicht nur Grünpflanzen, sondern auch ihre künstliche Interpretation ist gefragt. Keramikfiguren im Kakteenstil, Windlichter und Holzvögel sind dabei beliebte Accessoires. Die Pflanzen selbst werden mit üppigen Vasen, Indoor-Gewächshäusern oder Blumenampeln gebührend in Szene gesetzt.

Als Gemälde dominieren beschauliche Landschaftszeichnungen, und was das Geschirr angeht, so ist das maritime Geschirr mit blauen Farben und Zeichnungen aus Motiven der Seefahrt eine interessante Wahl. Dabei kann es auch gern feine Keramik in Naturtönen oder elegantes Prozellan sein. Auch Geschirr aus Stein, das handgemacht ist mit den verspielten Zeichnungen aus Großmutters Zeiten, feiert sein Revival und offenbart eine gewisse Sehnsucht nach einer vergangenen Welt, in der wir mit beiden Beinen noch auf dem Boden standen.

Keine Experimente scheint auch für Körbe zu gelten, die geflochten, z. B. aus Hanfseilen, wieder in den Wohnungen stehen, wo sie als Dekoration und Behälter gleichermaßen an ein fast schon vergessenes Handwerk der Flechtkunst anknüpfen. Auch Sammlerstücke, deren Wert mit deren Alter steigt, weisen in die Vergangenheit. Da kann es auch schon einmal ein uraltes Bügeleisen, eine uralte Waage oder auch ein uraltes Schild aus dem Eisenbahnverkehr des 19. Jahrhunderts sein, das, lose in der Wohnung verteilt, in dieser zu einer Zeitreise einlädt. Und der Boden kann durch Terrazo-Elemente sogar an die Antike anknüpfen.

Skandi Stil

Der Hand zum Natürlichen mit nostalgischer Note korrespondiert mit der rasant wachsenden Popularität des Skandi Stils, der mit seinen konsequent klaren Strukturen, seinen dezent geschwungenen Formen und seiner Naturverbundenheit diesem Trend Ausdruck verleiht. Dabei ist der Skandi Stil mehr als nur Funktionalismus.

Die hellen und klaren Farben, die der Wohnung mehr Licht verleihen, die eleganten Rundungen, wie sie z. B. in dem weltberühmtem Ei-Sessel zu finden sind, der längst ein schwedisches Markenzeichen weltweit geworden ist, und die rustikale Holzverarbeitung verleihen der Wohnung Behaglichkeit. Auch der Skandi Stil bedient sich in seinen Mustern den Elementen der Natur wie bei nachempfundenen Wellenbewegungen, nachempfundenen Schneefall oder nachempfundenen Wäldern.

Das Grün der Wälder, das Blau des Wassers und das Rot besonders schöner Erden wird in kräftigen Farbtönen ausgedrückt.

Weitere Ideen

Neben Rustikalität und Naturverbundenheit kann auch gern etwas Glanz in die Wohnung gebracht werden. Dies geschieht durch Accessoires aus Gold, Silber, Messing, Kupfer, Marmor und Edelstahl. Zu Marmor passt z. B. eine glatte helle Tischplatte, ein stylischer runder Nachttisch oder geschwungene Ablageplatten fürs Badezimmer, bei denen die Ablagen pro Ebene durch die immer kleiner werdenden Größen der Ablageflächen entstehen.

Dabei ist Marmor heute längst nicht mehr ausschließlich weiß. Marmor in schönen Grün- und Rottönen sorgen für wohl dosierte Extravaganz. Bei Messing machen sich hingegen Vasen, Gläser, kunstvolle Kerzenständer oder Stuhlgerüsten gut, wobei eine etwas ausgefallenere Idee durch einen bogenförmigen Papierhalter verwirklicht werden kann. Dabei stehen zwei Halbkreise außen, während das Papier dazwischen Platz finden kann. Experten empfehlen hier die Kombination von Messing mit helleren z. B. pastellfarbigen Farbtönen zur effektvollen Kontrastierung und zur Verhinderung von Überladenheit und Schwere.

Der neueste Schrei sind zudem Bubble-Lamps. Bubble-Lamps sind blasenförmige Leuchten, die, mal matt und mal transparent und in unterschiedlichen Farbtönen und Kunstformen, mit den Elementen des Lichts spielen und dem Zuhause das gewisse Etwas geben. Ideen für Gestaltung und Verwendung von Accessoires gibt es zur Zeit genug. Da wird für jeden Kunden etwas dabei sein, um sein Zuhause in seine ganz persönliche Traumwelt zu verzaubern.

Der Skandi-Wohnstil

Helles Holz, eindeutige Formen und angenehme Farben machen den skandinavischen Einrichtungsstil sehr angenehm. Im Folgenden wird darauf eingegangen, was ihn so besonders macht und wie sich die eigenen vier Wände auf diese Weise gestalten lassen.

Was zeichnet den skandinavischen Stil aus?

Wenn wir an Skandinavien denken, haben die meisten von uns Bilder von romantischen Fjordlandschaften, weitreichenden Nadelwäldern und großen Seen im Kopf. Daher wundert es nicht, dass die Einwohner Schwedens, Norwegens, Finnlands und Co. eine ganz besondere Beziehung zu ihrer einzigartigen Naturlandschaft haben, die sich eben auch in der Einrichtung ihrer Häuser und Wohnungen widerspiegelt.

1. Die Materialien

Beim Skandi-Stil wird hauptsächlich auf Naturmaterialien, insbesondere auf Holz, gesetzt. Auch das ist kein Wunder und eigentlich nur logisch. Denn in Schweden, Norwegen, Finnland und Co. ist helles Nadelholz in großen Mengen verfügbar.

Zudem werden auch Wolle, Filz, unterschiedliche Felle und Leder sehr gerne verwendet. Wer es etwas moderner mag, kombiniert urwüchsiges Holz mit sogenannten monochromen Oberflächen aus Lack oder Polsterstoffen.

2. Die Farbgebung

Der skandinavische Landhausstil setzt auf helle und freundliche Farben. Auch das ist nur logisch, da es in diesen Ländern im Winter kaum hell wird. Und dann müssen wenigstens in den eigenen vier Wänden einige Lichtblicke vorhanden sein.

Weiß, lichtes Grau und diverse helle Holztöne dominieren diesen Einrichtungsstil. Sehr häufig werden auch einige Elemente in Grün- oder Blautönen verwendet, um die Natur einzufangen.

3. Die Muster

Auch das Textildesign ist eine skandinavische Spezialität. Die Kissen, Decken und Teppiche sind mit schlichten aber dennoch markanten Natur-Mustern versehen.

4. Die Formen

Der skandinavische Einrichtungsstil setzt auf schlichte aber klare Formen. So kommen die einzelnen Möbelstücke größtenteils ohne Schnörkel aus. Stattdessen verfügen sie über sanfte, abgerundete Formen und schlichte und gerade Linien.

Wie kann ich meine Wohnung im Skandi-Stil einrichten?

Der Skandi-Stil ist in vielen Regionen der Welt sehr beliebt. Das ist auch nicht verwunderlich, denn schließlich versprüht er Wärme und Gelassenheit. Wer seine eigenen vier Wände in dem beliebten Einrichtungsstil gestalten möchte, sollte folgende Punkte beachten:

1. Einfachheit

Ein Punkt, der den Skani-Stil so populär macht, ist die Einfachheit. So sollte der jeweilige Raum nicht zu voll gestellt werden. Zudem werden Dekogegenstände nur sparsam eingesetzt.

2. Helle Farbtöne verwenden

Wer einen Raum oder eine ganze Wohnung im skandinavischen Einrichtungsstil gestalten will, sollte viele weiße Elemente an den Wänden, den Böden und auch in Form von Möbeln verwenden. Diese werden dann gezielt durch Farbtupfer ergänzt.

Wie oben bereits erwähnt, sollte vorwiegende auf helles Holz, wie zum Beispiel Kiefer, Buche, Eiche oder Weißeiche, gesetzt werden. Einen tollen Kontrast zu den hellen Elementen schaffen eine schwarze Pendelleuchte oder bunte Sofakissen.

3. Auf Natürlichkeit setzen

Die Natur spielt im Skandi-Design eine sehr wichtige Rolle. Und das sollte auch in dem jeweiligen Raum erkennbar sein. Holz ist das wichtigste Wohnelement, das von Fellen, Decken, Steinelementen, Wolle und durchaus auch Metallgegenständen ergänzt werden kann.

4. Den Raum hyggelig machen

Die Skandinavier haben bekanntermaßen einen sehr kalten und langen Winter. Aus diesem Grund sind sie gezwungen, viel Zeit im Haus oder in der Wohnung zu verbringen. Daher sollten die eigenen vier Wände möglichst gemütlich gestaltet werden. Das dänische Wort „hygge“ steht für das gelassene, skandinavische Lebensgefühl und ist mittlerweile auch international bekannt. In Dänemark wird Wert darauf gelegt, dass dieses von jedem Menschen gelebt werden kann, vom Bettler bis zum König. Allerdings müssen viele von uns Gelassenheit erst lernen, um in den eigenen vier Wänden abschalten und alle Sorgen vergessen zu können.

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